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Ärztezeitung sagt: Reha wirkt bei COPD

Neuste Meldung in der Ärztezeitung: ein multimodales Rehaprogramm hilft  COPD-Patienten. http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/asthma/article/557242/erfolg-reha-mix-schwerer-copd.html

Es zeigt sich wieder einmal, dass der Ansatz Reha am ganzen Menschen auszurichten, funktioniert. Nur das Herumdoktoren an Syptomen ist zwar meist teuer aber nicht hilfreich. Erst wenn man den Menschen mit seiner Historie und in seinem aktuellen Umfelb betrachtet und Behandlungsansätze definiert hat man eine Chance auf Lebensstiländerungen. Und auch dann ist der innere Schweinehund noch groß genug.

Einsparungen in der Reha

Mitte Juni entscheidet es sich, ob im Rahmen der Einsparnotwendigkeiten im Bundeshaushalt auch die Reha betroffen sein wird. Schon ziehen die schwarzen Wolken einer Budgetdeckelung oder einer pauschalen Kürzung des Rehabudgets zumindest der Rentenversicherung um mindestens 500 Millionen Euro oder 10% auf.

500 Millionen Euro heißt, dass knapp 150.000 Menschen keine Chance auf Teilhabe bekommen. 150.000 Menschen müssen auf eine qualifizierte Hilfe bezüglich Ihrer chronischen und akuten Leiden verzichten. 150.000 Menschen werden nicht schnellstmöglich auf die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess vorbereitet.

Wer Reha immmer noch mit morgens Fango und abens Tango verbindet wird sagen: Ist doch nicht so schlimm. Wer jedoch moderne arbeitsplatzbezogenen Reha kennt wird sich eingestehen müssen, dass eine Chance vertan wird, sich auf die Probleme der kommenden Jahre vorzubereiten. Diese werden nämlich durch akuten Fachkräftemangel geprägt sein. Da ist jeder Mitarbeietr willkommen, der erfolgreich rehabilitiert wieder in den Arbeitsprozess integriert sein wird.

Reha und Qualitätsmanagement

In der Rehabilitation gibt es wahrscheinlich das am Weitesten ausgeprägete Qualitätsmanagement im gesamten Gesundheitswesen: Warum? Weil Themen wie die Qualitätssicherung durch die Kostenträger, internes Qualitätsmanagement und Zertifizierungspflicht bereits seit Mitte der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts Regel und nicht Ausnahme sind.

Mitt der Neunziger hat die Deutsche Rentenversicherung damit begonnen, ein umfangreiches Qualitätssicherungsprogramm z u etablieren mit heute Patientenbefragungen, Bewertung der Entlaßbriefe im Peer Review Verfahren, Auswertung der Anzahl und Dichter der Therapeutischen Leistungen, Visitationen, Dokumentation der Laufzeit der Entlaßbriefe und Einhaltung von Therapiestandards.

Die Kliniken selber haben ein internes Qualitätsmanagement eingeführt und lange vor dem KTQ-VErfahren im Akutsektor bereits einen hohen Aneil der Klinikem mit Zertifizierung aufweisen können. Von den Verbänden gibt es Vorgaben für freiwillige Qualitätsberichte, die bei guten Rehakliniken schon seit Jahren Usus sind.

Es besteht quasi eine gesetzliche Pflicht zur Zertifizierung mit genauen Angaben durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation bezüglich der Anforderungen an eine QM-Zertifikat, dass gesetzlich anerkannt wird.

Welcher stationäre Bereich im Gesundheits- und Sozialwesen kann das alles aufweisen? Keiner.

Zum Thema Reha und QM siehe auch http://www.reha-qm.de/index.html. Die Seite wird leider aber nicht mehr aktualisiert.

Reha und Golf

Reha ist immer darauf gerichtet, den Menschen zurück in seinen Alltag zu bringen. Für Freizeitsportler heißt das, sich wieder in seiner Sportart betätigen zu können.  Nicht jeder hat wie unsere Fußball-Nationalmannschaft eigene Ärzte und Physiotherapeuten, aber der Markt der Reha bringt auch für einzelne Sportarten Angebote zustande.

Über die Erfahrungen als Rückengeplagter Golfspieler berichtet der Blog www.teeoff24.de unter http://www.teeoff24.de/stories/stories/volles-programm%3a-reha-%26-golf/

Dass Golf auch für Menschen mit Behinderungen, also nach der Reha ein gute Möglichkeit sein kann, fit zu bleiben, in der Gemeinschaft Gleichgesinnter zu sein  und Bestätigung zu finden zeigt eindrucksvoll der Behinderten Golf Verein Deutschland http://www.bgc-golf.de/.

8 Wochen Reha für Sänger Bono

Da lese ich doch gerade, dass Bono nach seiner Bandscheiben-OP aus dem Krankenhaus entlassen wurde und nun 8 Wochen zur Reha geht. Ist natürlich schlimm für alle Fans, die sich schon auf die Konzerte gefreut hatten, da die nun ausfallen. Ist auch schlimm für den Konzertveranstalter, dessen Aktienkurs eingebrochen ist.

Ist aber vor allem unverständlich für den deutschen Bandscheiben-Patienten. Was macht den irischen Rücken anders als den normalen deutschen? Hierzulande genehmigen die Krankenkassen nach einer Bandscheiben-OP maximal 3 is 4 Wochen Reha. Der arme Bono muß schon ziemlich klapprig sein, dass er doppelt solange behandelt werden muß. Ach nein- einen normale geriatrische Reha dauert ja auch nur 3  bis 4 Wochen. Muß es also doch einen Prominentenfaktor geben, oder die Krankenversicherung eines Superstars ist einfach besser als die GKV in Deutschland.

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  • Kennt jemand einen #lean Eperten für Krankenhäuser? Bitte antworten #
  • Kaum ein Bereich des Gesundheitswesens mit so ausgeprägtem Qualitäqtsbewusstsein wie die #Reha #
  • RT @fastcompany: Nintendo and American Heart Association Team Up to Earn Extra Life: Koopa Troopas retreat. http://bit.ly/atctok #

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